Die Beteiligung an Auslandseinsätzen gehört für die Werdohler Malteser schon zur Tradition. Bereits im Jahr nach der Gründung wirkte der heutige Kreisbeauftragte, Hans-Jürgen Krawietz, beim "Mauerfall"-Flüchtlingslager 1989 in Budapest mit.
Der Fall des eisernen Vorhangs machte eine Partnerschaft mit der rumänischen Stadt Sf. Gheorghe unter Federführung des damaligen Kreisbeauftragten, Pfarrer Karl-Albert Knichel, möglich. Zahlreiche Hilfsgütertransporte haben die Partnerstadt in den folgenden Jahren erreicht, viele soziale Projekte wurden finanziell unterstützt.
In der Vergangenheit kam es jedoch auch immer wieder zu anderen Auslandseinsätzen mit Werdohler Beteiligung. So haben die Malteser während der Jugoslawienkriege mehrfach Flüchtlinge begleitet, betreut und mit zuvor gesammelten Hilfsgütern versorgt.
Katastrophenhilfe wurde 1997 nach der Flutkatastrophe in Tschechien geleistet. Zwei Jahre später flogen Helfer nach dem verheerenden Erdbeben in die Türkei und errichteten dort Zeltstädte. Auch nach dem Hochwasser 2001 in Ungarn haben sich die Werdohler Malteser an Hilfsgütertransporten beteiligt.
Seit dem schweren Erdbeben in Südasien im Jahr 2005 engagiert sich die heisige Gliederung im Rahmen einer Projektpartnerschaft in Pakistan. In Manu Jabra in der Region Balakot leisten die Salesianer Don Boscos mit finanzieller Unterstützung aus dem Märkischen Kreis Wiederaufbauarbeit und errichten ein Schulgebäude.
Kleiderspenden für Flüchtlinge
Im April 1999 sammelten die Malteser Kleidung, Unterwäsche und Schuhe für Flüchtlinge aus dem umkämpften Kosovo. Insbesondere wurde Bekleidung für Frauen und Kinder, auch für die ganz kleinen, benötigt. Sie machen über 80% der Flüchtlinge aus.
Flüchtlingshilfe
Mit dem Ende der sozialistischen Ära in Europa zerfiel auch die Bundesrepublik Jugoslawien. Nachdem zunächst die beiden Teilrepubliken Slowenien und Kroatien, später Bosnien und Herzegowina und Mazedonien ihre Unabhängigkeit erklärten, kam es in den neunziger Jahren zu einer Serie von Kriegen.
Hilfsgütersammlung
In der Vorweihnachtszeit rief der Caritasverband für das Bistum Essen zu Spenden für bedürftige Menschen in Bosnien auf. Als Fachverband der Caritas übernahmen die Werdohler Malteser die Sammlung von Sachspenden in der Lennestadt und den Transport zur zentralen Sammelstation im Ruhrgebiet.
Flutkatastrophe
Das Oderhochwasser im Sommer 1997 verursachte zahlreiche Schäden in Deutschland, Polen und Tschechien. In den beiden letzteren Ländern fielen ihm zudem 114 Menschen zum Opfer.
Auslandspartnerschaft
Auf Initiative des damaligen Kreisbeauftrag-ten, Pfarrer Karl-Albert Knichel, wurde 1992 eine Partnerschaft mit der rumänischen Stadt Sf. Gheorghe ins Leben gerufen.
Mauerfall-Flüchtlingslanger
Im Herbst 1989 entwickelte sich mit der Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze ein zuvor nie dagewesener Flüchtlingsstrom über den durchlässig gewordenen eisernen Vorhang. Aus einem geplanten Jugendzeltlager entstand so in der ungarischen Hauptstadt ein Flüchtlingslager, das tausenden von Flüchtlingen zunächst als Aufenthaltsort über viele Wochen, später als Durchreisestation dienen sollte.









